Und wieder kommt die Streikwelle nach Berlin. ver.di ruft abermals zum Arbeitskampf auf. “Streik ist heute das falsche Mittel.”, findet Randy Witte von Bündnis Deutschland. „Jeder Berliner versteht, Zugführer und Erzieher überlastet sind. Aber ein Streik wird das nicht ändern. Die arbeitenden Berliner sollen für die Fehler der Transportunternehmen bestraft werden. Es ist die Aufgabe der Politik steuernd einzugreifen, bevor es überhaupot zu solchen Maßnahmen kommt.“ Der Berliner Landesverband spricht sich schon lange dafür aus, Arbeitskampf neu zu denken. Heute wird nicht mehr der Fabrikbesitzer unter Druck gesetzt, sondern die Berliner in Geiselhaft genommen. Die verantwortlichen Senatoren und Aufsichtsräte hingegen erfahren keine Nachteile durch Streiks. „Wenn Bahnen nicht fahren oder Kitas wochenlang schließen, belastet das die Wirtschaft und viele andere Bereiche im öffentlichen Dienst. Auch Lehrer, Polizisten, Ärzte sind Eltern, die dann vielleicht ihre Arbeit nicht mehr wahrnehmen können.“
Bündnis Deutschland fordert den Senat sich regulierend im Arbeitskampf stark zu machen, damit die Berliner nicht immer den Kopf dafür hinhalten müssen.






